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Impulse


Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1.Johannes 3,8b)

Konflikte können eigentlich nur durch Gespräche geklärt werden. Weder Gewalt noch Beziehungsabbrüche helfen in solchen Situationen weiter. Das versuchen wir schon unseren Kindern zu erklären. Wenn es Streit gibt, muss man Reden. In der großen Politik können wir das auch an manchen Stellen beobachten. In den verschiedenen Krisenherden wird immer wieder versucht, die Konfliktparteien zu Gesprächen zu bewegen.

Was bedeutet es aber, dass der „Sohn Gottes“ gekommen ist, um zu zerstören? Jesus zerstört? Macht kaputt? – Wie kann das sein? Er sucht nicht das Gespräch? Er versucht nicht zu vermitteln?

Gegenüber Satan und den dunklen Mächten tritt Jesus kämpferisch und zerstörerisch auf. Da ist mit Gesprächen und Guten Worten nichts mehr zu machen. Weil gegen Satan nichts anderes hilft.

Deshalb zerstört Jesus. Er zerstört das, was seine geliebten Menschen zerstört. Lieblosigkeit, Egoismus, Hass, Gewalt, Lügen. Hinter all dem steckt letztlich der Widersacher Gottes. Und gegen den hat Jesus am Kreuz gewonnen. Und seitdem will er alles zerstören, was Satan in dieser Welt an Schlechtem bewirkt.

Aber Jesus wird erst am Ende dieser Zeit hart durchgreifen. Dann wird er den Satan vernichten (vgl. Offenbarung 20,10). Bis dahin wirkt er im Leben der Menschen, die an ihn glauben und ihm vertrauen. Wenn wir uns an ihn wenden und ihn bitten, zerstört er die Werke des Teufels in unserem Alltag. Wir können und sollen ihn bitten: „Hilf mir, Herr! Zerstöre du in meinem Leben all das Schlechte.“

Jesus ist Sieger – auch in Ihrem Leben!
Herzliche Grüße,
Markus Kersten, Gemeinschaftspastor der Liebenzeller Gemeinschaft.