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Impulse


Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Galater 6, 2)

Unsere Mädels (Kindergarten und Grundschule) wollen immer wieder mal nach dem Einkaufen helfen, die Sachen aus dem Auto zum Haus zu tragen. Natürlich freue ich mich darüber, wenn es ihnen nicht egal ist, wie das alles ins Haus kommt. Manchmal muss man aber erst mal klären, wer jetzt was reintragen darf – weil es sonst Streit gibt. Und manchmal heißt es nach ein paar Schritten: „Papa, das ist zu schwer. Das schaffe ich nicht.“
Für mich eine tolle Veranschaulichung zu dieser Aufforderung von Paulus. Tragt einander die Lasten. Helft euch. Steht euch zur Seite. Und das in ganz vielen Bereichen:

>> materielle Dinge, die man bewegen muss (Einkaufstasche; Koffer; Kinderwagen in den Zug heben; Holzspalter auf den Anhänger laden;, …)


>> psychische Lasten (Krankheiten; Kinder, die bedenkliche Wege gehen; Eheprobleme; Sorgen um die alten Eltern; Ärger mit dem Arbeitskollegen; …)

>> geistliche Lasten (unerhörte Gebete; Schuld, die einen belastet; Zweifel an Gott; …)

Wo können und müssen Sie sich gerade helfen lassen? Und wem können Sie helfen? Halten Sie die Augen offen für die Lasten der anderen!
Wenn wir so leben, erfüllen wir das Gesetz, das wir von Christus haben: Liebt euch selber und liebt den Nächsten. Tut euch selber und gegenseitig Gutes. Das ist der Wille Gottes für unser Leben.

Gute Erfahrungen beim Lasten teilen und tragen!
Herzliche Grüße, Markus Kersten, Gemeinschaftspastor der Liebenzeller Gemeinschaft.